Hundenass ohne Leckerli


Grundlos, immer wieder..

≈ Feierabendlicher Spaziergang zum Oberwaldsee. Mit Stock in der rechten Hand steht eine Frau an einer der zugänglichen Badebuchten. Linker Hand hält sie eine Hundeleine und das dazugehörige Tier. „Na los, hol den Stock“, ermuntert sie ihn und schmeißt das Holz drei Meter weit in den See. Ihr Begleiter blickt zu ihr hoch, bewegt sich jedoch kein Stück.

Stramm geleint

„Es gibt Leckerli, na hopp.“ Und schon springt der Hund ins kühle Nass, schwimmt zum Stock, beißt und fest und bringt ihn seinem Frauchen. Erneut wirft sie dem Baumrest ins Wasser und spricht das Zauberwort: „Leckerli“. Ihr Haustier rennt zur nahen Wiese, schüttelt nasses Fell und steht wieder neben ihr. „Wirklich keinen weiteren Snack? Na gut.“ Sie zieht seine Leine strammer und trottet mit ihm von dannen. Nur wenigen Minuten später kommt das nächste Gassi-Geher-Pärchen zur Badebucht. Ein Mann mit hüfthohem Rüden.

Derweil fragend

Noch im Laufen wirft er einen Tennisball meterweit in den See. Sein Hund sprintet der Kugel hinterher, schwimmt noch etliche Meter vorwärts, bis er sie erreicht hat, zwischens Gebiss nimmt und zurückschwimmt. Und sofort schmeißt Herrchen den Ball wieder ins Wasser, Tier hinterher. Eine vorlaufende Spaziergängerin fragt derweil: „Gibt es ein Leckerli?“ Nö, antwortet der Mann. Nimmt dem zurückkehrenden Rüden den Ball ausm Maul und wirft ihn wieder in den See. „Er hat einfach nur riesigen Spaß an dem Spiel. Immer wieder.“ ≈≈

© Aus dem Alltag von Linda Könnecke

George Duke verspricht Leckerli

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