Umweltdamen mit Tellergarnitur


Während der Virusgefahr einfach clever agiert.

≈ Letzter Abend vor der Corona-Apokalypse. Bevor von Gesetzes wegen, ganz offiziell, alle Bars, Restaurants und Kneipen deutschlandweit dicht machen. Schnell rüber zum türkischen Imbiss, einen Yufka „mit Allem“ bestellt, Zeitschrift gesichert und mit anderthalb Meter Abstand zur Theke und anderen Gästen platziert. Kommen zwei junge Damen zur Tür rein, jede einen flachen Speiseteller zur Hand.

Auskunftsfreudig gereicht

Die zwei Mädels studieren die ausgehängte Menükarte und quatschen mit der Bedienung. Sind dann plötzlich verschwunden. Zur Toilette, an einen der hinteren Tische oder ins Nirwana? Egal. Gefühlte zehn Minuten später stehen Beide wieder an der Theke. Der auskunftsfreudige Bedienherr von vorhin reicht zwei Teller jeweils sichtbar gefüllt mit Kebab, Salat und Bulgur an die Damen. Sie bezahlen und gehen. Keinen Plastikmüll, keinen längeren sozialer Kontakt mit der Außenwelt verursacht. Aktuell eingeforderter Umwelt- und Virenschutz? Funktioniert..≈≈

© Aus dem Alltag von Linda Könnecke

So ein Virus kann schnell mutieren. Im Original von Charles Brown, hier von Jenkins.

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