Heidenbuch und Chorkennerin


Was erzähle ich ihr eigentlich von der Autorin.

Die aktuelle Bettlektüre nähert sich langsam dem Ende. Also rein in den Buchladen und nach neuem Lesestoff gesucht. Regal links entlang, rechts entlang, Blick in die oberen Reihen und abwärts. Da ertönt seitlich die Buchhändlerin mit einfühlsamer Stimme. „Ach Sie suchen Kurzgeschichten? Tja, da gibt es viele.“ Jetzt steht sie direkt neben mir. Sie hat eine ältere Dame im Schlepptau, der offenbar die Eingangsfrage galt. Beide Frauen schauen suchend die Buchreihen entlang. Da kommt es mir in den Sinn.

Letztens gelesen

„Ich habe letztens ein nettes Buch gelesen mit kurzen Geschichten von …wie heißt sie noch … Heidenreich.. Ach ja: Elke. Kennen Sie die?“ Die andere Kundin blickt mich direkt an. „Ja, das ist eine Freundin von mir.“ Fragender Blick meinerseits. In welcher Weise, wo, wie wann.

Gemeinsam geträllert

„Wir haben zusammen im Chor gesungen.“ Antwort der älteren Dame. Die Verkäuferin ist längst außen vor. Pause. Stille. Braucht keiner weiteren Erklärung. Für mich einfach nur eine schöne Fremdwahrnehmung. Ich nenne es mal eine literarisch-musikalisch wertvolle Bekanntschaft. Muss ja nicht gleich auf dem Nachttisch landen. Dafür im Herzen. ≈≈ 

© Aus dem Alltag von Linda Könnecke

 

Angie Stone singt ihre eigene Geschichte. http://bit.ly/2pqE9Fc

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